Die CDU Bitburg-Prüm verabschiedete auf ihrem Kreisparteitag nach großer Diskussion folgenden Antrag zu einem verpflichtenden Bürgerjahr. Dieser wird nun in einer nächsten Stufe dem Landesparteitag vorgelegt. Wird er auch dort mehrheitlich unterstützt, wird er dem Bundesparteitagvorgelegt.

Der CDU Landesparteitag möge beschließen:

 

Der CDU-Kreisverband Bitburg-Prüm fordert die Bundesregierung auf, ein verpflichtendes Bürgerjahr für alle Jugendlichen nach dem Schulabschluss bis maximal 27 Jahre einzuführen.

Der CDU-Kreisverband strebt eine gesellschaftliche Diskussion an, die den Staat nicht als anonymes Gebilde sieht, sondern klarmacht, dass wir Bürgerinnen und Bürger ALLE Staat sind. Um möglichst den Belangen unserer Gesellschaft und denen unserer jungen Menschen gerecht zu werden, muss das Bürgerjahr für jeden fair, gerecht, unabhängig vom Geschlecht, der Herkunft oder des Status sein und mit einer großen Flexibilität in der Ausgestaltung für unsere Jugend organisiert werden.

Das Bürgerjahr, welches als Rentenjahr anerkannt wird, endet mit einem Zeugnis und sollte als Praktikum in jedem Fall anerkannt werden.

Begründung:

Die Einführung eines Bürgerjahres ist eine gute Voraussetzung, dass unserer Jugend viel mehr Anerkennung und Wertschätzung durch unsere Gesellschaft zu Teil wird und dass mehr jungen Menschen die vielfältigen Aufgaben ihres Staates bewusst werden. Dese Erkenntnis soll auch dazu führen, dass sich die jungen Menschen nach einem Pflichtjahr stärker für ihren Staat und dessen Menschen einbringt. Es soll jungen Menschen eine berufliche Orientierung bieten und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken.
Ziel unseres Antrages ist es, mehr Eigenverantwortung der Bevölkerung, insbesondere der Jugend, zu fördern, damit der Staat sich auch in Zukunft um lenkende Impulse – nicht der Bevormundung – der Bürgerinnen und Bürger kümmern kann.