Der Ausbau des ehemaligen Krankenhauses Neuerburg in ein Gesundheitszentrum geht stetig aber langsam voran.

Die Fortentwicklung des Gesundheitszentrums in Neuerburg schreitet langsam, aber stetig voran. Die Baumaßnahmen im ersten Obergeschoss liegen im Zeitplan und werden in Zukunft von der Pflegeeinrichtung Phase F genutzt. Gegenwärtig befindet sich die Pflegeeinrichtung im Erdgeschoss und wird aller Voraussicht nach zum Jahresende ins Obergeschoss umziehen. Sobald der Umzug vollzogen ist, wird ab Anfang Januar im Erdgeschoss mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. Hier sollen für zwei Allgemeinarztpraxen und eine Apotheke Räumlichkeiten umgebaut werden. Ebenfalls wird ab Januar das Nebengebäude umgebaut, damit diese Räume von einer logopädischen Praxis genutzt werden können. Die ergotherapeutisch-physikalische Praxis nimmt am 2. Januar 2017 ihre Tätigkeit im Kellergeschoss des ehemaligen Marienhaus Klinikums St. Josef auf. Weitere Anfragen von Interessenten liegen vor.

Problematischen ist die Umsetzung der Brandschutzauflagen, welche immense Kosten verursachen und weit über das Maß der Sicherheit hinweggehen. Allein für die Genehmigung des Bauantrages gingen sechs Monate ins Land, welches einherging mit ständigen Nachforderungen – daher die Zeitverzögerung. Auch die politisch Verantwortlichen aus Mainz, welche mit dem Gesundheitszentrum ein Pilotprojekt ins Leben rufen wollen, haben finanzielle Unterstützung zugesagt. Bis zum jetzigen Datum hat die Marienhaus GmbH jedoch den Umbau aus eigenen Mitteln finanziert.

Wie extrem wichtig dieses Gesundheitszentrum für unsere Region sein wird, werden wir in nicht allzu langer Zeit schmerzhaft erfahren müssen. Es gibt immer weniger Hausärzte und Praxisstellen werden nicht nach besetzt. Nur durch die Bündelung der medizinischen Kräfte kann eine Minimalversorgung gewährleistet werden.